Dr. Hachim Haddouti, München
„Das Leben ist voller Kompromisse.“
„wenn man hart arbeitet, dann erreicht man sein Ziel und wenn man sein Recht hat, dann bekommt man es auch“
1. Herr Haddouti, wie lange leben Sie schon in Deutschland und warum haben Sie sich bzw. Ihre Eltern für Deutschland entschieden?
Ich lebe seit meiner Jugend permanent in Deutschland und als Kind bin ich auch öfter zwischen Marokko und Deutschland „gependelt“. Ich hätte auch in Berlin auf die Welt kommen können, denn mein Vater ist im Jahr 1968, ein Jahr vor meiner Geburt, als „Gastarbeiter“ nach Deutschland gekommen. Damals wollte er wie alle anderen nur einige Monate arbeiten, genügend Geld verdienen, um eine Selbstständigkeit im Bereich Couture in seiner Heimatstadt Nador zu sichern.
Für diese lange Zeit sind einfach viele Ereignisse, die ich hier aufzählen könnte. Mir fallen aber gerade zwei Erlebnisse ein. Meine Eltern vor allem mein Vater hat seine Pläne geschmiedet, statt ein Medizinstudium an der FU Berlin aufzunehmen wofür ich bereits einen Studienplatz hatte, entschied ich mich auf die Warteliste für ein Informatikstudium an der TU Berlin zu stehen. Ich bewundere mich noch heute für diese hochriskante Entscheidung und meine große Risikobereitschaft. Ich setzte alles auf einen Studiengang, für den ich eine große Zuneigung empfand, aber das war alles. Ich muss gestehen, dass ich bis dahin nie zwischen Festplatte und RAM, weder zwischen Programmiersprache und Betriebssystem, noch zwischen Hardware und Software unterscheiden konnte. Jedoch hatte das Warten und das Motto „no risk no fun“ sich gewährt. Bis dato bereue ich diese Entscheidung keinesfalls.
Das zweite Erlebnis ereignete sich kurz vor meinem Studiumabschluss. Ich habe angefangen bei den Jobbörsen nach einer geeigneten Stelle „durchzuwühlen“. Eine Forschungsstelle an das Bayerische Forschungszentrum, ein Institut der Technischen Universität München, hat mich sehr angesprochen, weil dieses Institut von einem sehr renommierten Professor, Prof. Dr. Bayer geführt wurde. Der Erfinder der sogenannten B-Bäume, ein exzellenter Algorithmus, der bis heute in allen Datenbankensystemen Anwendung findet.
Eins hat mir aber dabei nicht gepasst und zwar Bayern. Ich wollte nie in Bayern leben. Die Ausländerpolitik von Bayern hat mich immer abgeschreckt. Nun war ich doch der Meinung, dass ich die Stelle nie bekommen würde und damit der Umzug nach Bayern und der Alptraum mich bei der bayerischen Ausländerbehörde anzustehen, würde sich erübrigen. Trotz aller dieser Vorbehalte habe ich die Einladung zum Vorstellungsgespräch angenommen. Und innerhalb einer Woche und 3 Monaten vor meinem Studiumabschluss bekam ich die Zusage. Ich nahm die „bayerische Herausforderung“ an.
Nur in wenigen Monaten habe ich meine Vorurteile gegenüber Bayern und den bayerischen Behörden, vor allem dem Ausländeramt zurückgenommen. Die Mitarbeiter/innen der Münchner Ausländerbehörde waren zu mir freundlich, respektvoll und hilfsbereit. Ich musste eingestehen, dass meine Visiten bei den Berliner Kollegen immer ein Alptraum waren. Ich kann mir heute nicht vorstellen, irgendwo anderes in Deutschland als in München zu leben.
An der ersten Stelle sind es meine Eltern, die aus dem Norden Marokko (Rif) stammen. In vielen ihren Handlungen haben sie Gemeinsamkeiten mit den Deutschen: in Puncto Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, ihr Motto „die Arbeit von Heute nie auf Morgen verschieben“. Auch wenn sie nur eine Grundausbildung absolviert haben, habe ich immer ihre Vision und Strategien bewundert. Sie haben mir immer anspruchsvolle Ziele vorgegeben, aber gleichzeitig meine Entscheidung respektiert, wenn ich doch einen anderen Weg eingeschlagen habe oder anderer Meinung war. Ganz wichtig und dazu gehören auch meine Großeltern, die uns alle auf die Toleranz und Respekt gegenüber anderen als großes Credo eingeschwört haben.
Selbstverständlich spielt die Umgebung, in der man aufgewachsen ist, auch seine Rolle. Die moderate Einstellung und die Zuverlässigkeit der Deutschen und die Transparenz der Deutschen Behörden ohne die Beziehung einspielen zu lassen haben mein Selbstbewusstsein sehr gestärkt. Die einfache und enge Beziehung der Studenten mit deren Professoren an der Universität hat mich fasziniert und motiviert, immer mehr zu geben.
Mit Deutschland verbinde ich Chancengleichheit und auch das Motto „impossible n´existe pas“, d.h. wenn man hart arbeitet, dann erreicht man sein Ziel und wenn man sein Recht hat, dann bekommt man es auch. Allerdings hat die deutsche Regierung sehr spät das Potential der Migranten anerkannt und richtig gefördert. Wir alle wissen wie sich dieses Land mit der Debatte über den Begriff „ Einwanderungsland“ schwer getan hat. Diesen Migranten soll das Gefühl vermittelt werden, dass sie hierher gehören und nicht wenn ich z.B. am Flughafen ankomme und meinen Deutschen Pass vorzeige, dann wird er von dem Grenzpolizeibeamten in alle Richtungen belichtet, ob er echt ist. Ferner werde ich auch von diesen Beamten nach meinem Herkunftsland gefragt, obwohl ich einen Deutschen Pass habe.
Zum einen hatte mich am Anfang auch diese „Jammerkultur“ eingeprägt und immer nur gejammert und behauptet, dass es alles hier schlecht und verfroren ist. Dann wollte ich was verändern. Ich war mehrmals in Kanada und das Land hat mich sehr fasziniert, bis meine Frau und ich auf die Idee gekommen sind, nach Toronto auszuwandern. Wir haben alles geplant und das Permanent Residence ist uns auch erteilt worden. Für den 14. September 2001 haben wir unseren Flug nach Toronto gebucht, um den Arbeitsvertrag abzuschließen und die Wohnung bzw. ein Haus zu mieten. Leider wurde unser Flug mehrmals wegen der terroristischen Anschläge vom 11. September 2001 verschoben, so dass wir uns entschieden haben zu bleiben. Seitdem habe ich angefangen viele Sachen hier einzuschätzen, die eigentlich nur der Außenseiter sieht, die kostenlose Ausbildung, die Chancengleichheit, den hervorragenden Technologievorsprung und vieles mehr. Im Klartext: ich bereue es keinesfalls, dass die Entscheidung so gefallen wurde.
Ich habe Informatik studiert, denn die Welt des Computers und dessen Einfluss auf unser Leben hat mich fasziniert und seine ständig wechselnde Herausforderung hat mich schon sehr früh in ihren Bann gezogen und begeistert. Ich wollte an diesem Geschehen teilhaben, obwohl ich mir aufgrund meiner sehr guten Noten in Naturwissenschaften gut vorstelle, einen guten Arzt zu werden.
Mit der Zeit habe ich eine große Sympathie für die Kultur und Dialog der Kulturen entwickelt. Dort finde ich meinen Ausgleich zum Alltag. Mein Engagement für kulturelle Begegnungen und soziale Projekte geben mir viel Kraft und Inspiration. Nun, ob es sich um einen Benefizoperngala in Marokko für Waisenkinder handelt, oder die Gründung eines Deutschen Klubs in Marokko für die Förderung Deutscher Kultur oder die Gründung eines Deutsch-Marokkanischen Kompetenznetzwerkes für die Entwicklungszusammenarbeit oder Organisierung von Schultaschen für neu eingeschulten Kinder aus Einkommen schwachen Elternhäusern. All diese Aktivitäten haben mich bereichert und mir ganz andere Blickwinkel auf die Analyse der heutigen Probleme und Herausforderungen gegeben.
An der Schule war ich ja ein Streber und kam bei Mädchen nicht so gut an, was ich heute zum Teil bereue. Spaß bei Seite. Ich konnte mich mit dem Fach Chemie nie anfreunden. Ich habe für die Prüfung gut gelernt und habe gute Noten erzielt aber gleich nach der Prüfung habe ich alles wieder vergessen. Aber erzählen Sie das bitte nicht meinen Kindern.
Ich kann nur von vielen Chancen sprechen, wie z.B. die sehr gute Ausbildung und das für gratis, die Vielfältigkeit der Industrie, wo ich die Möglichkeit habe, die in Vorlesungen erworbenen Kenntnisse und Wissen in die Praxis umzusetzen. Eins muss ich aber hervorheben. Während meiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an de TU München und dank staatlicher Zuschüsse habe ich die Gelegenheit die ganze Welt zu bereisen, Vorträge zu halten, als Gastwissenschaftler in USA, Japan, China, Italien, Mexiko, Brasilien und mich in vielen anderen wunderschönen Orten dieser Welt aufzuhalten und in renommierten wissenschaftlichen Komitees mitzuwirken. Diese Auslandaufenthalte, Forschungsaktivitäten und Netzwerkerfahrungen haben meinen Lebenslauf bereichert und später mir alle Türen für den Einstieg in die Industrie offen gehalten. Das habe ich der Technischen Universität München und im Allgemeinen der bayerischen und Deutschen Regierungen zu verdanken.
Ich denke, in der Wissenschaft und in der Industrie in mittleren und höheren Positionen macht es überhaupt keinen Unterschied, wie Du aussiehst und woher Du kommst. Das Hauptmerkmal ist die Qualifikation. Ausnahmen gibt es immer, vor allem in sehr traditionellen Unternehmen wo auch die Hierarchien immer noch sehr starr sind. Was mich aber beunruhigt ist die Lage in den Schulen und Ausbildungsstätten. Diese frühe Entscheidung in Grundschulen über die Zukunft eines Kindes entweder Gymnasium und damit Studium, oder Hauptschule und somit Ausbildung ist meiner Meinung nach dringend zu korrigieren. Darunter leiden meistens die Kinder der Migranten. Deutschland braucht u.a. viele Ingenieure und die können hier im Lande ausgebildet werden, wenn die richtigen Weichen gestellt werden. Wir dürfen niemanden auf der Strecke lassen. Jeden, den wir auf diesen Weg verlieren, werden wir für ihn in der Zukunft teuer zahlen müssen, statt dessen er uns mit seiner Erwerbstätigkeit und Wissen unterstützt. Gleichzeitig appelliere ich auch an die Eltern dieser Gruppierung auch ihren Part und Verantwortung zu übernehmen und sich vorbildlich um ihre Kinder beginnend in Kindergarten und in den Schulen zu kümmern. Deutsch zu lernen auch vor Kindergarten ist das A und O für eine erfolgreiche Integration.
In 2003 hatte ich die Ehre die Reise von Frau Antje Vollmer, damals als Bundestag Vize-Präsidentin und des Autors Hans-Magnus Enzensberger für Marokko teilweise mit zu organisieren und auch zu begleiten. Ich habe in München vergeblich danach gesucht, eine deutsche Fahne zu kaufen. Ich habe sie in Paris auf meiner Durchreise nach Marokko gekauft. Das Bewusstsein der Deutschen Identität ist nach der Fußballweltmeisterschaft 2006 gestärkt worden, und das ist auch wichtig, um die Rolle Deutschland in dieser globalisierten Welt, sei es in der Bildung-, Wirtschaft-, oder Umweltpolitik oder Friedenherstellung einzunehmen. Wir, alle Deutschen werden davon sehr stark profitieren.
Mit Marokko verbindet mich die Sprache, die Tradition, die Wärme, die große Herzlichkeit der Menschen, die Großzügigkeit der einfachen Bauern, auch wenn sie selber nichts haben, die enorme Bereitschaft anderen zu helfen. Natürlich ist die marokkanische Küche für mich mit nichts anderem zu tauschen.
Wenn man Marokko in den letzten 10 Jahren beobachtet hat, dann muss man diesem Land große Fortschritte in allen Bereichen von Menschenrechte, Armutsbekämpfung, Ansiedlung von ausländischen Unternehmen und damit die steigenden Investitionen, Erschließung neuen touristischen Ressorts und last but not least in der Infrastruktur bescheinigen.
Vor 5 Jahren habe ich einen Vortrag an der TU München über die Vision Marokkos 2010 gehalten. Es ging auch darum, 10 Millionen Touristen nach Marokko in 2010 anzuwerben. Ich wurde gefragt, ob ich diese Vision teile. Als ich dies bejaht und zusätzlich angemerkt habe, dass manchmal empfehlenswert ist, sich anspruchsvolle Ziele zu setzen, wurde ich belächelt. Im letzten Jahr sind es über 8 Millionen Touristen, die Marokko besucht haben, von 3,5 Millionen vor 5 Jahren. Nun, ob Marokko eine Punktlandung schafft oder nicht ist meiner Ansicht nach nebensächlich, aber für mich ist diese Verbesserung eine ausgezeichnete Anstrengung die zu belohnen ist.
Die Zusammenarbeit werde ich als gut bezeichnen, wobei ich aber riesige Potenziale und Chancen z.B. in Erneuerbaren Energien, in der Umwelt, Wasserwirtschaft, aber auch im IT, Automobile und Bildung sehe, die noch auszuschöpfen sind. Dabei kann das Deutsch-marokkanische Kompetenznetzwerk DMK e.V. eine wesentliche Rolle spielen. Die Mitglieder des Netzwerkes als Multiplikatoren und globaldenkende Expertinnen und Experten sind die beste Adresse, gemeinsam den Herausforderungen der heutigen Entwicklungspolitik zu begegnen und dadurch einen kooperativen Rahmen für eine nachhaltige und vertrauensvolle Entwicklungspolitik in Marokko zu schaffen. Die Unterstützung wirtschaftlicher, technologischer und gesellschaftlicher Wandlungsprozesse in Marokko kann von außen nur dann effektiv sein, wenn sie sich auf die Kooperation der einheimischen Schlüsselpersonen stützen kann. Der wesentliche Faktor der Entwicklungszusammenarbeit ist solche Schlüsselpersonen zu identifizieren und an sich zu binden. Gleichzeitig sind diese Expertinnen und Experten die Hochglanzplakaten und Marketing-Kampagnen deutscher Industrien und Hochschulen in Marokko und überhaupt im Ausland.
Neben den klassischen Überweisungen die in die Heimat einfließen und damit auch vielen bedürftigen Familien unterstützen, hat sich in den letzten Jahren eine Community von wissenschaftlich ausgebildeten Fach- und Führungskräften, qualifizierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gebildet. Diese hoch ausgebildete Diasporagemeinschaft gilt als großes Potential für die Entwicklung des Herkunftslandes und dies umfasst auch gemeinnütziges Engagement, Investitionen und Know-how-Transfer. Denn Wissen bedeutet jedoch noch viel mehr. In einer Zeit, in der die Globalisierung und internationale Vernetzung zunehmen, wird Wissen zur entscheidenden Ressource für internationale Wettbewerbsfähigkeit und politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung.
Eigentlich bin ich zufrieden und „uneigentlich“ ist es nie genug, denn der Bedarf ist einfach sehr groß und es gibt gute Ideen, die ich gern noch umsetzen möchte. Leider hat aber der Tag nur 24 Stunden.
Im Bereich Wissenschaft habe ich eine Kooperation mit TU München und Al Akhawayn University Ifrane in Marokko im Jahr 2002 initiiert. Im Rahmen dieses Abkommens sind neben Studierenden- und Professorenaustausch zahlreiche Workshops, Konferenzen, Weiterbildungsseminare, und Summer Schools organisiert. Als Krönung für diese langjährig vertrauensvolle und produktive Zusammenarbeit ist am 12.3.2009 ein zweiter Kooperationsvertrag zur Einrichtung eines Doppeldiploms „Dual Master im Informatik“ unterzeichnet worden. Im Rahmen dieser neuen Kooperation können Studierende in beiden Universitäten studieren und als Abschluss Masterdiplome beider Universitäten erlangen. Damit ist die Anerkennung der Diplome der beiden Universität 100% gewährleistet.
Auf kulturelle und soziale Ebene werde ich 2 Beispiele nennen, die mich sehr gerührt haben. Auf meiner Dienstreise in Jordanien und beim Auschecken aus dem Hotel habe ich eine nette Dame kennengelernt, die für die NGO Smile & Operation arbeitet. Diese Organisation führt weltweit plastische Operationen bei Kindern und Frauen (v.a. Lippenschnitt)durch, um ihnen das Lächeln wieder zu schenken. Nach mehreren Emails habe ich sie überzeugt ein paar Aktionen in Marokko durchzuführen. Eine Frau bei Meknes, die sich einer solchen Operation unterzogen hat, hat sich endlich Mal im Spiegel sehen können und sie war überwältigend glücklich. Sie hat mich umarmt und geküsst und sagte „ Ich habe mich lebenslang nie getraut mich im Spiegel zu sehen, jetzt tue ich es und ich finde mich hübsch“. Wenn ich mich frage, was mein Aufwand für diesen großartigen Einsatz war – nämlich ein paar Sekunden small talk mehr nicht.
Das andere Erlebnis fand vor 2 Jahren statt, als ich mit der Deutsch-Marokkanischen Opernsängerin Malika Reyad und ihr Ensemble Amade eine Benefizoperngala in Ifrane (Mittel-Atlas) für die Waisenkinder der Umgebung organisiert habe. Nach dem Konzert haben wir die Kinder besucht, die meisten von ihnen sind taub und stumm. Der Direktorin haben wir die Erlöse des Konzerts überreicht und den Kindern haben wir Überraschungseier verschenkt, was es in Marokko nicht gibt bzw. sie nicht kennen. Ich war von ihrem erstklassigen Geschick und Talent überrascht, wie sie in „NullKommaNix“ die drin enthaltenen Spielzeuge ohne Plan und ohne irgendwelche Übung zusammengebaut haben.
Ich bin seit 11 Jahren verheiratet und habe 2 Prinzen (6 und 4 Jahre).
Wenn die Zeit es zulässt wandere ich gern, spiele Squatch und Tennis und lese viel. Darüber hinaus ist meine Familie auch zugleich mein Hobby.
Ich habe einfach viele, aber momentan ist folgendes Slogan passend: Das Leben ist voller Kompromisse.
Vielen Dank für das Interview. Das Interview führte Herr Mohammed Massad.
Dr. Hachim Haddouti:
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